Warum Du Selbstvertrauen brauchst, wenn Du als Künstler erfolgreich sein willst

Als Künstler erfolgreich sein bedeutet: Exzellente Qualität Deiner Arbeit + das richtige Mindset + eine große Portion Selbstvertrauen.

Damit ist schon alles gesagt. Das ist die Formel für Erfolg als Künstler. Das trifft jedoch nicht nur zu, wenn Du als Künstler erfolgreich sein möchtest, sondern zieht sich durch alle Lebensbereiche und Berufe.

„Ja, aber Barbara. Ich brauche doch auch eine Menge Glück, um zum Beispiel die richtigen Menschen zu treffen. Und ich habe niemals Glück“, könntest Du einwenden.

„Ja, stimmt“, würde ich Dir antworten. Triff die Entscheidung, dass Du Glück haben wirst und Du wirst Glück haben. Du wirst die richtigen Menschen treffen, die Dich unterstützen und Dir helfen, wenn Du Dir das wirklich wünscht. Du wirst in die richtigen Situationen geraten, die Dich weiterbringen. Du willst Erfolg: Du wirst ihn bekommen.

Alles ist eine Frage Deines Glaubens an Dich und Deines Selbstvertrauens.

Du selbst schaffst die Wahrheiten und die Realitäten Deines Lebens

Ich habe eine Frage an Dich: Liebst Du Deine Resultate? Ich meine damit, dass Du jedes Werk, jede Deiner kreativen Schöpfungen liebst und respektierst?

Gehörst Du auch zu denen, die manchmal diese fiese kleine Stimme im Ohr haben? Eine, die Dir im Flüsterton zuraunt, dass das, was Du gerade geschaffen hast, keine Kunst sein kann, weil jeder andere das auch hätte machen können. Flüstert Deine Stimme vielleicht auch, dass Deine Kunst im Grunde doch nur banales Zeug und irgendwie Scheiße ist? Auch wenn sie augenscheinlich gut aussieht?

Bei mir ging die Stimme früher sogar so weit, dass sie insgeheim die Ausstellungsbesucher, die sich lobend oder bewundernd über meine Arbeit äußerten, dafür verurteilte. „Die sehen einfach nicht, dass diese Arbeit gar nicht gut ist. Diese Banausen!“

Wenn Dir das, was ich gerade geschildert habe, bekannt vorkommt, möchte ich Dir ans Herz legen: „Hör bitte damit auf! Du boykottierst bewusst oder unterbewusst Deinen Erfolg!“

Warum tun wir etwas, das uns so offenkundig schadet? Dafür kann es die unterschiedlichsten Ursachen geben. Wahrscheinlich stammt die kleine fiese Stimme noch aus unseren Kindertagen. Vielleicht stammte sie ursprünglich von Vater, Mutter oder Lehrerin. Irgendwann während unserer Kindheit haben wir selbst den Part übernommen und uns weiter und weiter mit ausreichend vielen negativen Sätzen über uns versorgt.

Laut Statistik stammen in der heutigen Zeit nur rund 1% aller Menschen aus einem Elternhaus, das ihnen Selbstvertrauen mit ins Leben gegeben hat. Ich habe mir zahlreiche Biografien von erfolgreichen und berühmten Menschen angeschaut. Alle hatten eins gemeinsam: Sie alle hatten Unterstützer während ihrer Kindheit.

Was tun wir mit dieser Erkenntnis? Sollen wir anderen 99% damit all unsere Misserfolge rechtfertigen? Natürlich nicht. Jetzt sind wir erwachsen.

Wir tragen die Verantwortung für uns selbst und für unseren Erfolg

Die gute Nachricht lautet: Du kannst Dein Selbstvertrauen aufbauen und stärken, egal, wie alt Du bist. Du kannst jetzt damit beginnen!

Mich hat ein Satz wachgerüttelt, den ich im Zusammenhang mit dem Thema Selbstliebe gelesen hatte: „Wenn Du Dich selbst nicht magst, wie kannst Du dann erwarten, dass andere Dich mögen?“

Ich dachte: „Verdammt, ja. Das gilt genauso für die Kunst. Denn meine Arbeit und ich, wir sind eins. Wenn ich selbst meine Resultate nicht mag, wie kann ich dann erwarten, dass andere sie mögen? Ich werde unterbewusst dafür sorgen, dass ich mit meiner Arbeit nicht erfolgreich bin.“

Jetzt könntest Du meinen: „Ja, aber Barbara, wenn ich alle meine Arbeiten liebe, führt das nicht zwangsläufig dazu, dass ich unkritisch werde? Gehören Selbstzweifel und Selbstkritik nicht zu einem guten Künstler dazu?“

Ich würde Dir mit einer Gegenfrage antworten: „Liebst Du ein Wesen weniger, weil es nicht perfekt ist? Wenn Du zum Beispiel einen Sohn hast und er hat abstehende Ohren. Sagst Du dann etwas wie: "Sorry, lieber Sohn. Leider kann ich Dich nicht lieben mit diesen Ohren. Das verstehst Du doch oder?"... Natürlich würde Dir so ein Satz niemals über die Lippen kommen. Du würdest Dein Kind lieben, egal wie es aussieht.

Liebe ist immer bedingungslos

Du darfst alle Deine Schöpfungen bedingungslos lieben. Verwechsele Liebe nicht mit Selbstreflexion oder konstruktiver Selbstkritik.

Das ist wahrscheinlich der wichtigste Satz in diesem Beitrag:

Du darfst alle Deine Schöpfungen lieben, egal, ob Du mit deren Qualität zufrieden bist oder nicht.

Wenn Du Dein Werk liebst, dann liebst Du automatisch dessen Schöpfer. Dich selbst.

Wenn Du mit Liebe auf ein neu geschaffenes Werk schauen kannst, dann bist Du in der Lage, in Ruhe und ohne negative Emotionen Dir selbst gegenüber, Deine Arbeit zu reflektieren und Dich auch kritisch damit auseinanderzusetzen.

Du kannst überlegen, was Du beim nächsten Mal verändern oder besser machen willst, ohne Dich für Dein jetziges Ergebnis zu schämen oder es vor Dir selbst oder vor anderen herunterzumachen.

Wenn Du so vorgehst, dann findest Du auch aus Deinem Herzen oder Bauch heraus den richtigen Zeitpunkt, wann Du mit Deiner Arbeit an die Öffentlichkeit gehen möchtest, ohne vorher in die Perfektionismus-Falle zu geraten.

Dann wirst Du im Gespräch mit Deinen Ausstellungsbesuchern die Liebe transportieren, die Du für Deine Schöpfungen empfindest. Unabhängig davon, ob die nächsten Arbeiten besser sein werden, als die Ausstellungsexponate, die Du gerade zeigst. Denn das werden sie auf jeden Fall. Du entwickelst Dich ja schließlich immer weiter.

Neuer Blick auf ältere Werke

Ich möchte Dir dazu eine Geschichte erzählen. Vor ein paar Wochen räumte ich mein Archiv auf, wo große Teile meines Werkes lagern. Warum habe ich ein Lager voller Werke? Ganz einfach. Ich hielt sie zum Teil einfach nicht für würdig und nicht gut genug, öffentlich gezeigt zu werden.

Beim Aufräumen stieß ich auf ein paar 10 Jahre alte Bilder, an die ich nie wieder gedacht hatte. Ich war überrascht, wie gut ich sie heute fand, obwohl ich aus jetziger Sicht einiges daran anders gemacht hätte.

Ich betrachtete diese Arbeiten eine Weile wie eine Fremde. Das machte mich traurig und ich fragte mich, warum ich so fühlte. Dann verstand ich. Vor 10 Jahren hätten diese Bilder sicher auch ihre Fans gefunden, hätte ich sie damals ausgestellt. Habe ich aber nicht.

Ich empfand sie einfach nicht als gut genug. Heute weiß ich, dass ich mich selbst nicht für würdig genug erachtete. Ich fand, dass ich als Künstlerin nicht gut genug bin. Jedenfalls nicht gut genug für meine eigenen Ansprüche und im Vergleich zu all meinen Helden und Heldinnen unter den Kollegen. Dabei vergaß ich leider, dass diese Kollegen mir meistens 20 Arbeitsjahre oder länger voraus waren. Diesen Aspekt wollte ich nicht sehen.

Ich vertraute mir selbst nicht und ich mochte mich auch nicht wirklich. Ich vertraute meinen Entscheidungen nicht. Ich vertraute meinen Resultaten und meiner Kunst nicht. Zusammengefasst: Es mangelte mir an Selbstvertrauen.

Deine Werke können noch so großartig sein, wenn Du sie nicht lieben kannst, wirst Du sie verstecken, übermalen, schlecht reden oder was immer Dir noch an perfiden Möglichkeiten dazu einfällt.

Wie Du ab heute Dein Selbstvertrauen stärken kannst

Schreibst Du gern? Wenn ja, dann ist das super. Wenn Du mit Nein antwortest, dann möchte ich Dich dazu einladen, noch heute damit anzufangen. Es ist wirklich nicht schwierig und hat enorme Auswirkungen auf Deine persönliche Entwicklung.

„Was soll ich denn schreiben“, könntest Du jetzt fragen. „Ganz easy, entspann Dich“, würde ich Dir antworten. Du musst nämlich keine Weltliteratur verfassen, um mehr Selbstvertrauen zu erlangen.

Der Weg zu mehr Selbstvertrauen ist so lächerlich einfach, dass es passieren kann, dass Du mir nicht glaubst, wenn ich es Dir gleich verrate.

Aber bitte, vertrau mir. Ich habe es selbst erlebt. Als ich diese Technik vor mehr als einem Jahr kennen lernte, beschäftigte ich mich gerade mit dem Thema, wie ich als Künstler mehr regelmäßiges Einkommen erzielen und wohlhabend werden könnte.

Ich kaufte mir von dem Großteil meines letzten Künstler-Honorars ein Coaching-Programm und wartete ungeduldig auf den Teil, wo es konkret darum gehen sollte, wie ich garantiert mein Einkommen um einige Hundert Prozent steigern würde.

Vielleicht kannst Du Dir meine Überraschung vorstellen, als ich erfuhr: Du brauchst nur Dein Selbstvertrauen steigern. Dann wird sich wie von selbst Dein Einkommen erhöhen.

Mir klappte der Unterkiefer herunter. Noch einmal mehr, als ich erfuhr, wie das gehen sollte:

„Schreibe jeden Tag mindestens 5 Dinge auf, die Dir gut gelungen sind. Schreibe diese 5 Dinge in ein extra Heft oder Buch, das Du ausschließlich zu diesem Zweck führst.“

Ich war irritiert. Sollte die Lösung tatsächlich so einfach sein? Ein Teil von mir glaubte nicht daran, der andere Teil wollte es unbedingt glauben: Denn wenn es stimmte, was dann?

Ich kaufte mir ein einfaches A5-Schulfheft. Schließlich wollte ich nicht umsonst Geld ausgeben für den Fall, dass es nicht funktioniert.

Zuerst war ich überzeugt davon, dass ich keine 5 Erfolge am Tag zusammenbekommen würde. Was für einen Bullshit ich mir da erzählte! Aber ich wollte die Technik auf jeden Fall erstmal ausprobieren und dann entscheiden, ob sie etwas taugt.

Ein Lesezeichen, das Dir helfen kann

Ich bastelte mir ein Lesezeichen für mein Heft, falls mir nichts einfallen würde. Auf das Lesezeichen notierte ich mir als Hilfestellung die folgenden Punkte:

  • Was ist mir heute gut gelungen?
  • Was habe ich heute gelernt?
  • Welche Erfahrungen habe ich gemacht?
  • Welche Erkenntnisse habe ich gewonnen?
  • Habe ich interessante Kontakte gepflegt?
  • Habe ich etwas für andere getan?
  • Worauf bin ich stolz?
  • Was habe ich empfangen?

Unter uns gesagt: Ich brauche mein Lesezeichen nur selten. Meistens fällt mir eine Menge von selbst ein. Inzwischen schreibe ich schon in meinem dritten Buch. Oft sitze ich morgens und lese erstaunt darüber, was sich in dem vergangenen Jahr alles ereignet und verändert hat. Und wow, ja! Mein Leben hat sich innerhalb dieses einen Jahres noch einmal komplett gedreht und positiv verändert. Es ist mehr passiert, als ich mir vor einem Jahr hatte vorstellen können. Inzwischen geht es um viel mehr, als nur darum, dass sich mein Einkommen erhöht.

Also, es ist wahr: Es ist tatsächlich so einfach:

Wenn Du Dein Selbstvertrauen nachhaltig stärken möchtest:

Schreibe jeden Tag 5 Erfolge auf und Dein Selbstvertrauen wächst automatisch.
Als spezielle Motivation für Dich habe ich ein Lesezeichen entworfen. Du kannst es Dir herunterladen und direkt ausdrucken. Dann sollte dem Aufschreiben Deiner 5 täglichen Erfolge ab sofort nichts mehr im Weg stehen...
Viel Spaß!

 

Als Künstler erfolgreich

Ich wünsche Dir viel Freude beim Ausprobieren und erstaunliche Ergebnisse dabei.

Die Welt braucht genau Dich und Deine Kunst!

Deine Barbara

 

P.S. Bitte schreibe mir Deine Fragen, Anregungen und Meinungen in den Kommentar.

Vielleicht möchtest Du auch Deine eigenen Erfahrungen zum Thema mit mir teilen. Ich freue mich und bin gespannt.

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